Biologieprojekt „Präparation eines Schweineauges“

Die Klasse 8a sowie die Schüler der NaWi-AG 6-8 des Urselbach-Gymnasiums haben in einem Biologieprojekt Mut bewiesen: Die Schülerinnen und Schüler sezierten Schweineaugen.

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Die Klasse hatte sich schon seit Anfang des Schuljahres mit den verschiedenen Sinnen beschäftigt, nun war die Präparation eines Auges dran. Natürlich nicht von Menschenaugen, sondern von Schweineaugen, die netterweise von einer Metzgerei gespendet worden waren.

Um das Geheimnis des Schweineauges zu erforschen, bekamen die Schüler jeweils zu zweit Handschuhe, eine Rasierklinge, eine Pinzette, eine Schere speziell für Präparationen, eine Sezierschale und natürlich ein Schweineauge.

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Nun begannen das Geflutsche und Geschrei. Zuerst musste das Fett abgeschnitten werden, was im ersten Moment einige Überwindung kostete, denn die Augen waren kalt und glitschig.

Als Nächstes sollte man mit der Rasierklinge bzw. Schere ein Loch in die Lederhaut schneiden. Dies hört sich leichter an, als es gewesen ist, denn eine Lederhaut ist unglaublich schwer zu durchschneiden, da sie das Auge schützen soll und deshalb sehr stabil und fest ist. Wer das dann geschafft hatte, konnte den Glaskörper aus dem Auge holen. Danach musste man die Linse und die Regenbogenhaut herausnehmen und genau betrachten. Mit der Linse versuchten die Schüler einen Text in winziger Schrift zu lesen: Das Schönste, was wir entdecken können, ist das Geheimnisvolle. (Albert Einstein). Als Letztes mikroskopierten die Schüler noch die Netzhaut.

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Im Nachhinein war es eigentlich nicht so schlimm, wie die meisten gedacht hatten. Es hat so gut wie jedem Spaß gemacht und man hat wirklich viel gelernt. Manche Schüler hätten am liebsten gleich weiter gemacht.  

Erdkunde-Projekt „Erosionsformen in den Great Plains“

Urselbach Gymnasium Windbrecher

Im Rahmen der Unterrichtsreihe „Eine Raumanalyse der Great Plains“ führte die Klasse 8a des Urselbach-Gymnasiums Versuche zur Bodenerosion und Maßnahmen zum Schutz der Böden durch.

Zunächst wurde eine Raumanalyse der Great Plains (USA) durchgeführt. Die Schüler erarbeiteten sich die Lage sowie die klimatischen Bedingungen, die in den Great Plains vorherrschen. Zudem lernten sie die besonderen Naturphänomene wie Hurrikans, Tornados und Blizzards, mit denen die Menschen in den Great Plains zu kämpfen haben, kennen. Der Strukturwandel der Landwirtschaft, den die Schüler bereits in der Jahrgangsstufe 6 am Beispiel Deutschlands kennengelernt hatten, wurde nun auf die USA übertragen. Durch die extreme Bewirtschaftung der Great Plains sowie die vorherrschenden natürlichen Erosionsmechanismen entstehen sogenannte Badlands, die kaum mehr bewirtschaftet werden können.

In den Versuchen sollten die Schüler zunächst begreifen, wie Bodenerosion durch Wind und Wasser überhaupt funktioniert. Danach erarbeiteten sie gemeinsam mögliche Lösungsansätze. Diese stellten sie im Sandkasten nach und werteten sie anschließend aus. Durch Windbrecher oder Streifenanbau („strip cropping“) kann die Winderosion eingedämmt werden. Durch Terrassierung und Konturpflügen („contour ploughing“) kann man die Wassererosion abschwächen.  

Urselbach-Gymnasium präsentiert sich auf dem Oberurseler Brunnenfest

Das Urselbach-Gymnasium nutzte auch in diesem Jahr die Möglichkeit, sich auf dem 38. Oberurseler Brunnenfest zu präsentieren.

Die Schule lud mit einem Stand in der traditionellen Kindermeile zum Verweilen ein. Die Stimmung war gut und der Andrang groß. Am Schulstand gab es für Groß und Klein die Möglichkeit, sich ein kostenloses Airbrush Tattoo aufsprühen zu lassen. Airbrush Tattoos sehen unglaublich echt aus und sind eine perfekte Alternative für alle, die kein permanentes Tattoo möchten. Es gab eine sehr große Auswahl an Motiven, die man sich auf die Haut sprühen lassen konnte. Die Airbrush Tattoos waren deshalb bei den Kindern sehr beliebt, aber auch einige Erwachsene ließen sich die Gelegenheit nicht entgehen, sich kunstvoll verschönern zu lassen.

Während sich die Kinder „tätowieren“ ließen, nutzten viele Eltern die Möglichkeit, sich über die Schule und die Schulprofile zu informieren. Kostenloses Informationsmaterial konnten sich die Besucher des Standes mitnehmen.

Ebenfalls beliebt war das Spiel „Der heiße Draht“, das besonders die jüngeren Kinder mit Begeisterung spielten. Als Belohnung winkten Bonbons, Bleistifte und Kugelschreiber.

Ein weiteres Highlight war unser Puppenspieler, der kunstvoll seine Puppen zum Leben erweckte und damit die Passanten in seinen Bann zog.

Insgesamt war das Brunnenfest ein großer Erfolg. Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Eltern, die uns bei diesem Ereignis unterstützt haben.  

Bücherwürmer der Klasse 5a feiern den Welttag des Buches 2017

Am 23. April 2017 war es wieder so weit: Überall in Deutschland wurde der Welttag des Buches gefeiert. Buchhandlungen, Verlage, Bibliotheken, Schulen und Leseratten feierten das große Fest.

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Der Ursprung des Festes liegt in Spanien. Dort ist es Brauch, zum Namenstag des Volksheiligen St. Georg Rosen und Bücher zu verschenken. Von dieser, ursprünglich katalanischen Tradition ließ sich die UNESCO inspirieren und erklärte den 23. April zum „Welttag des Buches“. Außerdem ist der 23. April der Todestag von William Shakespeare und Miguel de Cervantes. Ob Shakespeare und Cervantes wirklich am selben Tag gestorben sind, ist umstritten. Fest steht aber: Beide haben die europäische Literatur entscheidend geprägt.

Zu diesem besonderen Tag führt traditionell die Stiftung Lesen eine Buch-Gutschein-Aktion durch, bei der angemeldete Schulklassen für jeden Schüler ein kostenloses Buch erhalten. Dieses Buch wird extra für den Welttag des Buches geschrieben und an Buchhandlungen und Schulen ausgeliefert. Man kann es nicht kaufen. In diesem Jahr erhielten die Schülerinnen und Schüler eine spannende Geschichte von Henriette Wich. Sie trägt den Titel "Das geheimnisvolle Spukhaus“.

Um ihre Buchgutscheine einzulösen, besuchten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5a auch in diesem Jahr wieder die Buchhandlung Libra in Oberursel. Am 02.05.2017 machten sie sich in Begleitung der Deutschlehrerinnen Frau Hertz und Frau Uhden auf den Weg dorthin.

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Die Mitarbeiterin der Buchhandlung Frau Marschner erzählte den Kindern, wie Bücher entstehen und hergestellt werden, vom Schreibtisch des Autors bis zur Auslage des Buches in der Buchhandlung. Der Vortrag war sehr spannend und anschaulich und die Schüler hatten viele Fragen, die Frau Marschner alle kompetent beantwortete. Ein Großteil der Schüler schreibt selbst Geschichten und war deshalb sehr interessiert daran, was alles gemacht werden muss, bis ein Buch in einem Geschäft zum Verkauf ausliegt.

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Anschließend konnten die Schüler in den Büchern der Buchhandlung stöbern, Fragen nach Neuerscheinungen oder Fortsetzungen stellen und auf gemütlichen Sitzkissen in Bücher „hineinschnuppern“.

Zum Schluss gaben die Kinder ihre Gutscheine der Stiftung Lesen ab und erhielten ihr Exemplar des kostenlosen Buches. Die Fünftklässler freuten sich über das spannende Geschenk.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Buchhandlung Libra und bei Frau Marschner für die wieder einmal rundum gelungene Veranstaltung.  

Schulinterne Lehrerfortbildung: Erste Hilfe

Alle Lehrkräfte und Betreuer in Schulen sind angehalten, sich regelmäßig in Erster Hilfe fortzubilden, damit sie im Ernstfall gezielt und schnell handeln können. Um langfristig eine schulbezogene Erste-Hilfe-Fortbildung des Kollegiums am Urselbach-Gymnasium sicherzustellen, plant der Schulträger, regelmäßig schulinterne Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit entsprechenden Hilfsorganisationen anzubieten.

Am Freitag, den 05.05.2017, fand deshalb zu ersten Mal am Urselbach-Gymnasium ein solcher Lehrgang statt. Nicht nur Lehrkräfte, die ihre Kenntnisse auffrischen wollten, nahmen daran teil, sondern auch Betreuer von Arbeitsgemeinschaften, Eltern, die Mitglieder im Krisenteam sind, der Schulsozialpädagoge und die Schulsekretärin. Bei ihr melden sich erkrankte oder verunfallte Schüler in der Regel zuerst. Deshalb sind Kenntnisse in Erster Hilfe auch beim Verwaltungspersonal wichtig.

Der Kurs umfasste 9 Stunden. Neben dem richtigen Verhalten bei Unfällen und Notfällen, lebensrettenden Sofortmaßnahmen, Trauma-Ereignissen und Bauchverletzungen wurden auch Kenntnisse zum Kreislaufschock, zu thermischen Schäden, Vergiftungen und Verätzungen vermittelt. Ebenso wurden verschiedene Wunden und Blutungen sowie deren Versorgung besprochen. Natürlich durften praktische Übungen nicht fehlen, sodass am Ende jeder Teilnehmer lebensrettende Maßnahmen an einer Übungspuppe durchführen sowie verschiedene Verbände anlegen konnte. Schulrelevante Themen und schulspezifische Unfallschwerpunkte spielten während des gesamten Lehrgangs eine wichtige Rolle.

Ein großer Dank geht an Frau Manfras vom Malteser Hilfsdienst e.V. Bad Homburg für die unkomplizierte Organisation und die sehr informative und interessante Durchführung des Lehrgangs.