Cambridge English 2016

Urselbach Gymnasium Beste Ergebnisse in der jeweiligen Kategorie

Die Cambridge English Sprachzertifikate sind die weltweit wichtigsten und wohl auch bekanntesten ihrer Art. Sie öffnen ihren Besitzern viele Türen auf dem internationalen Arbeitsmarkt und erleichtern darüber hinaus den Zugang zu Universitäten weltweit. Aus diesem Grunde hat sich das Urselbach-Gymnasium den Erwerb dieser Zertifikate für alle Schüler auf die Fahnen geschrieben. Jedes Jahr finden an unserer Schule Cambridge-Sprachprüfen auf unterschiedlichsten Niveaus statt, die Vorbereitungsstunden sind fester Bestandteil des Stundenplans aller Jahrgangsstufen. Langfristiges Ziel ist es, jeden Schüler am Ende seiner Schulzeit mit einem Zertifikat auf Oberstufenniveau auszustatten, das ihn den oben beschriebenen Zugang zum internationalen Arbeitsmarkt und zu Hochschulen weltweit ermöglicht.

Am 23. Juni 2016 war es wieder einmal soweit: Die ganze Schule stand Kopf – praktisch sämtliche Räume des Urselbach-Gymnasiums – von der Mensa im Dachgeschoss bis zum Büro unseres pädagogischen Mitarbeiters im Erdgeschoss – waren besetzt, entweder als Prüfungs- oder aber als Warteraum. Überall wurden unsere Schüler der 5. und 6. Klassen in den vier Sprachkompetenzen Lesen, Schreiben, Hören und Sprechen geprüft, und besonders unsere Fünftklässler waren streckenweise extrem aufgeregt – war ja auch ihr erstes Mal… Da half auch ein Jahr intensives Prüfungstraining genauso wenig wie beruhigende Worte der älteren Schüler. Die Siebtklässler hatten ihre KET-Prüfungen nämlich schon zwei Wochen vorher abgelegt.

Urselbach Gymnasium KET

Glücklicherweise verstanden es die Prüferin Mrs. Oliver und ihre beiden Kolleginnen, die Kinder schnell durch ihre unaufgeregte und ausgesprochen sympathische Art zu beruhigen. Auch sorgten sie insbesondere bei den mündlichen Prüfungen für eine angstfreie und angenehme Atmosphäre, in der die Schüler sich auch wirklich trauten, sich in der Fremdsprache zu äußern. Vielen machte dieser Prüfungsteil sogar besonders viel Spaß!

Urselbach Gymnasium Starters

Wer mit allen Prüfungsteilen fertig war, konnte sich anschließend bis zum Mittagessen so richtig im Innenhof bei Fußball, Tanzen, Badminton, Tennis, Gesprächen oder auch beim Sonnenbad (schließlich war der 23. Juli der bis dato heißeste Tag des Jahres…) entspannen. Und entspannt wirkten unsere Schüler tatsächlich; vielfach stellten sie sogar fest, dass sie mit den Aufgaben richtig gut zurechtgekommen seien und dass die Prüfungen ja genauso abgelaufen seien, wie sie es in der Schule geübt hätten. Und da auch noch von Prüferseite lobend festgestellt wurde, dass unsere Kinder richtig gut vorbereitet worden seien, gab es am Ende eines sehr anstrengenden Vormittags auch noch einen ziemlich zufriedenen Englischlehrer.

Urselbach Gymnasium Movers 

Anschließend hieß es warten, denn die Zertifikate kamen erst im neuen Schuljahr. Sie wurden den Schülerinnen und Schülern in einer feierlichen Zeremonie überreicht.

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Externe Evaluation durch mafo-s marktforschung und beratung Mai 2016

Ziele der Umfrage

Schulentwicklung beinhaltet zunächst immer eine Feststellung des Ist-Zustands einer Schule. Dies kann für das gesamte System Schule erfolgen oder für einzelne Teilbereiche. Aus dieser Bestandsaufnahme kann anschließend ein Schulentwicklungsplan erstellt bzw. ein bereits vorhandener Plan oder dessen Teile fortgeschrieben werden.

Zu diesem Zweck führen Schulen Evaluationen durch, wobei man zwei Arten unterscheidet: die interne und die externe Evaluation. Bei einer internen Evaluation begutachtet sich die Schule sozusagen selbst. Mitglieder des Systems Schule beurteilen den Ist-Zustand einzelner Bereiche, stellen Veränderungsbedarf fest und bestimmen Handlungsstrategien für die Weiterentwicklung. Schulinterne Evaluationen dienen dabei sowohl der Selbstkontrolle als auch der Selbstentwicklung einer Schule.

Bei einer externen Evaluation werfen Menschen, die mit der Schule nicht direkt etwas zu tun haben, einen Blick von außen auf das System und analysieren es. Die dadurch gewonnene systematische Datenbasis erlaubt es, zu einer bewertenden Beurteilung bezogen auf die evaluierten Kriterien zu gelangen. Die Schulrealität soll dabei möglichst objektiv abgebildet werden. Die Schule kann auf diese Ergebnisse zurückgreifen und daraus Handlungsstrategien für die Zukunft ableiten. Mit Hilfe einer externen Evaluation soll dem schulischen Entwicklungsprozess durch einen kritischen Blick von außen weitere Impulse und Dynamik verliehen werden.

Mit der Bitte um einen solchen externen Blick auf unsere junge Schule wandten wir uns im April 2016 an das Institut „mafo-s marktforschung und beratung“. Ziel war es, eine Befragung der Schüler und Lehrkräfte zu den Themen Klassensituation und Klassenklima, Zufriedenheit mit der schulischen Ausstattung, Unterricht und Lehrkräfte sowie Arbeitsbedingungen und Arbeitsklima der Lehrkräfte durchzuführen, um Entwicklungsziele in diesen Bereichen für unseren Schulentwicklungsplan festlegen zu können.

Im Mai 2016 kamen Mitarbeiter des Instituts in unsere Schule und führten die Befragungen durch. Befragt wurden 60 Schüler der Klassenstufen 5 bis 7 und 10 Lehrkräfte. Vergeben werden konnten Noten von Eins (Sehr gut) bis Fünf (Mangelhaft).


Auswertung der Umfrage unter den Schülern

Die Mehrheit der Schülerinnen und Schüler beurteilten die Situation in ihren Klassen sowie das Klassenklima als gut. Besonders positiv wurde von den Schülern bewertet, dass sie in ihren Klassen gute Freunde gefunden haben (1,6), mit denen sie sich auch außerhalb der Schule treffen, um Freizeit zu verbringen (1,6). Ebenso positiv beurteilten die Schüler die Hilfsbereitschaft in ihrer Klasse (1,8) und die Bereitschaft, einem anderen Schüler mit Materialien auszuhelfen, die dieser vergessen hat (1,7). Die Schüler muntern sich gegenseitig auf, wenn jemand bedrückt ist (1,8), finden schnell Partner, wenn sie zusammenarbeiten sollen (1,8) und verstehen sich untereinander ausgezeichnet (2,1). Die Umfrage zeigt aber auch, dass es Bereiche gibt, die noch verbessert werden können. So bewerten die Schüler die Bereitschaft, freiwillig zusätzliche Aufgaben in der Klasse zu übernehmen mit 2,4. Ebenso glauben die Schüler, dass Mitschüler zu Außenseitern werden könne, wenn sie nicht tun oder sagen, was die anderen für richtig halten (2,5). Andererseits finden die Schüler, dass jeder vor dem Lehrer seine Meinung äußern und vertreten darf (1,9). Die Umfrage zeigt auch, dass es zu lange dauert, bis der Lehrer nach der Pause mit dem Unterricht beginnen kann (2,7). Hier sollten gemeinsam mit den Schülern Strategien entwickelt werden, die nach einer Pause für Beruhigung sorgen und einen zügigen Unterrichtsbeginn ermöglichen.

Urselbach Gymnasium Auswertungstabelle2

Sehr zufrieden zeigten sich die Schüler mit der Ausstattung der Klassenräume (1,8) und mit den außerunterrichtlichen Angeboten/ Arbeitsgemeinschaften (1,9). Die Silentium-Stunden (Hausaufgaben-Stunden) wurden mit 2,3 bewertet, was zeigt, dass noch nicht alle Schüler diese Lernzeit effektiv nutzen.

Urselbach Gymnasium Auswertungstabelle1

Der Umbau und die Gestaltung des Schulhofs sowie der Bau einer Sporthalle sind die nächsten Projekte, die die Geschäftsführung des Urselbach-Gymnasiums plant. Erwartungsgemäß fielen daher auch die Beurteilungen der Schüler in diesen Bereichen nicht ganz so positiv aus (2,8 und 3,1). Dies wird sich jedoch nach Abschluss der Bauprojekte bestimmt ändern.

Die Bewertung der Lehrkräfte und des Unterrichts bewegt sich ausschließlich im guten Bereich. Die Schüler finden, dass die Lehrkräfte respektvoll und freundlich mit ihnen umgehen und klare Regeln vorgeben, an die man sich zu halten hat (1,8). Die Lehrer nehmen die Schüler ernst, können gut erklären und kontrollieren die Ausführung von Arbeitsanweisungen (1,9). Weiterhin finden die Schüler, dass die Lehrkräfte gerecht sind, ihnen etwas zutrauen und immer pünktlich mit dem Unterricht beginnen (2,0). Sie sagen den Schülern, wie sie Leistungen bewerten, begründen Bewertungen, erläutern, warum das behandelte Thema wichtig ist und drücken sich meist verständlich aus (2,0). Die Schüler wünschen sich aber zu Beginn des Unterrichts einen Überblick über die Gliederung des Stoffes (2,4) und dass ihre Wünsche und Anregungen noch intensiver in die Unterrichtsplanung einbezogen werden (2,3).

 Urselbach Gymnasium Auswertung Umfrage Lehrkräfte

Europa im Klassenzimmer

Im Schuljahr 2015/2016 waren im Rahmen des Programms „Europa macht Schule“ Austauschstudenten aus Frankreich, Italien und Zypern an unserer Schule zu Gast. Die Studentinnen und Studenten arbeiteten gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern an Projekten zu unterschiedlichen Themen aus ihrem Heimatland.

Unsere Sechstklässler bekamen auf diese Weise einen neuen Zugang zur cucina italiana (italienischen Küche) und durften erste Selbstversuche starten, indem sie zusammen mit der Austauschstudentin selbst italienische Schokoladenpralinen herstellten.

Die Schülerinnen und Schüler der siebten Klasse lernten in ihrem Projekt die Geographie und Geschichte Zyperns anhand von Spielen und Videos näher kennen.

Die fünften Klassen probierten französische Rezepte zu Hause aus und präsentierten ihr Essen am nächsten Tag. Unser Austauschstudent aus Frankreich zeigte ihnen den Dreikönigskuchen (La Galette des Rois) und spielte gemeinsam mit den Schülern diese französische Tradition nach. Der Kuchen wird innerhalb der Familien in Frankreich traditionsgemäß am 6. Januar gegessen.

Für ihr Interesse, ihre Neugier und Offenheit am europäischen Gast und dessen Heimatland erhielten alle Teilnehmer Auszeichnungen.

Das Projekt „Europa macht Schule“ wird unterstützt durch den DAAD, das Bundesministerium für Bildung und Forschung und den Pädagogischen Austauschdienst.

Für die Teilnahme an diesem Projekt erhielt das Urselbach-Gymnasium das Teilnehmer-Badge für das Programmjahr 2015/2016.  

The Big Challenge – 03.05.2016

Zum ersten Mal nahmen die Schüler des Urselbach-Gymnasiums dieses Jahr an „The Big Challenge“ teil, einem internationalen Englisch-Wettbewerb, an dem europaweit jedes Jahr viele hunderttausend Fremdsprachenlerner teilnehmen. Geprüft werden die Bereiche Grammatik, Vokabeln, Aussprache und Landeskunde.

Um bei diesem Wettbewerb erfolgreich abzuschneiden, bereiteten sich unsere Schüler schon Wochen vor der Prüfung intensiv vor. Sie übten an Testbögen vergangener Jahre und bearbeiteten gemeinsam die tollen Online-Übungsangebote der Wettbewerbsveranstalter, welche die Schüler auf spielerische und doch informative Weise auf die Prüfung vorbereiteten. So konnten sich die Teilnehmer sowohl durch die vielen unterschiedlichen Levels eines Vokabelspiels kämpfen, was bei den Schülern sehr beliebt war, in einem Grammatikquiz ihre Kenntnisse überprüfen und gegebenenfalls erweitern oder sich auf einer News-Seite (inklusive Vokabel- und Aussprachehilfen) die neuesten Informationen über Justin Bieber, Rihanna und Lady Gaga oder aber auch über die Fortschritte bei den Dreharbeiten zum nächsten Star Wars Film beschaffen.

Es winkten bergeweise tolle Preise, die bei den Schülern richtig gut ankamen: So gab es für alle sehr schöne London- und New York Poster, außerdem englische Mickey Mouse Hefte, lustige Reader, spannende Romane, bunte Comics, coole „Vokabel-Häffte“, originelle Jahresplaner, üppig bebilderte Kalender und riesige UK/ USA-Flaggen für diejenigen, die besonders erfolgreich abschnitten.

Außerdem erhielt jeder Schüler eine Urkunde, auf dem die erreichten Punkte sowie der Platz im schulweiten, landesweiten und bundesweiten Ranking verzeichnet waren. So bekamen die Schüler eine externe Feststellung und Anerkennung ihrer Leistungen. Die drei besten jeder Klasse wurden bei der Urkundenverleihung in der Aula vor der gesamten Schülerschaft mit Urkunden und Medaillen für die Jahrgangsbesten geehrt:

Klasse 5a: 1. Natasha White; 2. Rosa Ruppert; 3. Mark Hermandung

Klasse 5b: 1. Nihan Külcür; 2. Nils Wolf; 3. Sema Yasaroglu

Klasse 6a: 1. Nicholas White; 2. Selina Horuz; 3. Safa Celen

Klasse 7a: 1. Elif Yasaroglu; 2. Irem Ünver; 3. Mina Celen

Besonders freuen wir uns natürlich darüber, dass es gleich vier unserer Schülerinnen im hessenweiten Vergleich in die Top 100 ihrer jeweiligen Jahrgangsstufe geschafft haben, eine davon sogar in die Top 10 (!): Natasha White (#100), Mina Celen (#84), Irem Ünver (#25) und Elif Yasaroglu (#10).

Noch einmal herzlichen Glückwunsch allen Gewinnern!

Neue Sextaner für das Urselbach-Gymnasium

16 Kinder erhielten am Dienstag, den 30.08.2016, am Urselbach-Gymnasium ihre Schultüten

16 neue Schülerinnen und Schüler wurden am Dienstag, den 30.08.2016, feierlich in die Schulgemeinde des Urselbach-Gymnasiums aufgenommen.

Bereits vor der eigentlichen Feier, die um 10.00 Uhr stattfand, fanden sich die aufgeregten Sextaner und ihre Eltern in der Schule ein. Sie knüpften vorsichtig erste Kontakte und zeigten sich stolz ihre zum Teil neuen Schulranzen.

Der Erste, der die neuen Schüler am Urselbach-Gymnasium begrüßte, war Talat Askin, seit 2015 Geschäftsführer der Schule. Er freue sich, dass die Schule weiter wachse und Eltern der jungen Schule so viel Vertrauen entgegenbringen, dass sie sogar ihr zweites Kind angemeldet haben.

Auch die Schulleiterin Anika Uhden begrüßte die Neuankömmlinge aufs herzlichste und versicherte ihnen in ihrer Rede, dass sie stolz auf diesen besonderen Tag sein können, der einen neuen Abschnitt in der Schullaufbahn der Schülerinnen und Schüler darstellt. Sie versicherte ihnen, dass sie sich in der Schule wohlfühlen und schnell viele neue Freunde finden werden. Sie versprach nette Lehrer, spannenden Unterricht, viele interessante Arbeitsgemeinschaften, Projekte und Exkursionen. In den Jahren bis zum Abitur, so die Schulleiterin weiter, würde jeder der neuen Sextaner seine eigene Art finden, seine Wünsche und Träume zu erkennen, seine Ziele zu erreichen, und seinen ganz einzigartigen Weg ins Erwachsenenleben beschreiten. Die Schülerinnen und Schüler hätten die Möglichkeit, die Welt und sich selbst zu entdecken, zu erforschen und Spaß dabei zu haben.

Dass an der neuen Schule natürlich auch gelernt werden muss, verschwieg Anika Uhden dabei nicht. Sie versprach den neuen Schülerinnen und Schülern Hilfe, wenn es einmal Probleme, welcher Art auch immer, geben sollte. Sie selbst, die Fachlehrerinnen und Fachlehrer und auch der pädagogische Mitarbeiter, aber natürlich auch die Schulsekretärin, würden immer ein offenes Ohr für die Belange der Kinder haben.

Die Sechs- und Siebtklässler hatten zur Begrüßung der neuen Mitschüler ein Programm vorbereitet. Der Chor sang ein Willkommenslied in verschiedenen Sprachen und die Theatergruppe überraschte die Kleinen und ihre Eltern mit einem Theaterstück, in dem es um das Miteinander und die fatalen Folgen des Ausgegrenztwerdens ging. Begeistert verfolgten die neuen Schülerinnen und Schüler die Handlung und freuten sich über die fantastisch schauspielenden Schüler.

Im Namen der Eltern wandte sich Susanne Betzel, die Elternbeiratsvorsitzende, an die Neuen und ihre Eltern. Sie erzählte von ihren positiven Erfahrungen mit der Schule am Beispiel ihrer Tochter. „Was diese Schule von anderen unterscheidet, sind die fantastischen Rahmenbedingungen, unter denen die Kinder lernen können“, so die Mutter. Ihre Tochter, jetzt in der 8. Klasse, fühle sich an der Schule sehr wohl und habe gelernt, selbstständig zu sein und Verantwortung zu übernehmen. Frau Betzel appellierte an die Eltern, sich in die Schule einzubringen und mitzugestalten. Den Fünftklässlern wünschte sie ein spannendes Jahr und viel Freude am Gymnasium.

Zum Abschluss der Feierlichkeiten erhielt jeder Schüler von der Klassenleiterin Frau Wolfstädter und der Schulleiterin eine kleine Schultüte, einen Urselbach-Schulplaner und eine Postmappe mit dem Logo der Schule zur Begrüßung.