Selbstbehauptungskurs JUKIBO am Urselbach-Gymnasium

Urselbach Gymnasium Selbstbehauptungskurs1Das Urselbach-Gymnasium bot seinen Schülerinnen und Schülern am 11. und 13. Juli 2016 das Projekt „Selbstbehauptung: Zeig, was in Dir steckt!“ an. Es erfreute sich großer Beliebtheit bei 52 Kindern, die unter der Leitung des erfahrenen Pädagogen Andreas Feuerstein auf dem Schulhof und in der Aula selbst aktiv wurden. Das Motto „Zeig, was in dir steckt!“ galt für alle Lernenden und verdeutlichte das gleichberechtigte und gemeinsame Lernen von Mädchen und Jungen. Bewegungsfördernde Kennenlern-, Fang- oder Raufspiele unterstützten das Lernen mit allen Sinnen und die Förderung von Motivation und Entschlossenheit. Die Teilnehmer/innen analysierten Konflikte in Rollenspielen. Sie begegneten Stress durch positives Denken, Körpersprache und Stimmeinsatz. Ihre Ängste schätzten sie mit Hilfe einer Schulwegskizze besser ein. Sie stärkten sich durch „Nein sagen“ und übten, Helfer auszuwählen und anzusprechen.

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Die Teilnehmer/innen erkannten ihre gemeinsamen Rechte und individuellen Stärken in Konfliktsituationen. Sie stärkten ihre soziale Kompetenz, verbesserten ihr Streitverhalten im Team und beurteilten verschiedene Gewaltarten aus verschiedenen Rollenperspektiven. Die Lernenden entdeckten die individuellen Verteidigungsmöglichkeiten ihres eigenen Körpers. Einfache Techniken aus Karate, Judo und Ju-Jutsu halfen, um sich in bedrohlichen Situationen effektiv zu verteidigen. Pädagogische Erfahrungen aus dem Schulalltag und aus der Lehrerbildung an der Universität unterstützten das Arbeits- und Lernverhalten. Die Teilnehmer/innen wurden nach ihrem Entwicklungsstand eingeschätzt und gemäß ihren persönlichen Fähigkeiten gefo(e)rdert. Eine hochwertige Urkunde und ein Kursheft zum Nachlesen belohnten alle Teilnehmer/innen für ihren Lernerfolg.

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Besuch des Wertstoffparks in Neu-Anspach

sauberhaftes hessen logoIm Rahmen der Aktion „Sauberhafter Schulweg“ machten sich die Klassen 6 und 7 mit Herrn Neitzke und Frau Thiel auf den Weg zum Wertstoffpark Brandholz in Neu-Anspach. Schon die umweltfreundliche Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln war für die meisten unserer Schülerinnen und Schüler keine alltägliche Erfahrung. Der Hin- und Rückweg zum Deponiepark wurde dann zu Fuß zurückgelegt. Jeweils 45 Minuten dauerte unsere Wanderung durch Wiesen und Felder, vorbei an echten Kühen und Pferden.

In der Deponie gab uns zunächst Herr Heinisch einen Überblick über die Anlage. Die alte Müllhalde, ein kleiner künstlicher Berg in der Landschaft des Hintertaunus, wird zur Gewinnung von Deponiegas genutzt. Bis vor wenigen Jahren  wurden nur wenige Abfälle wiederverwertet Sie wurden unsortiert auf eine Müllhalde gebracht. In diesen Halden entstehen Gase, die dann umgewandelt werden und als Energie in das Stromnetz eingespeist werden können. Auf der alten Müllhalde, deren Aufbau uns auch erklärt wurde, sind mittlerweile nach Süden hin ausgerichtete, große Photovoltanikanlagen montiert. Zum Erdreich hin ist die Halde abgedichtet, damit das belastete Sickerwasser nicht das Grundwasser verschmutzen kann. Das Sickerwasser wird aufgefangen und soweit aufbereitet, dass es in Trinkwasserqualität der Kläranlage zugeführt werden kann. Die verbleibenden belasteten Schlämme werden getrocknet und verbrannt. Leider werden die meisten Abfälle noch viele tausend Jahre unverrottet auf der Halde liegen.

Die Biogasanlage und die Anlage zur Aufarbeitung der Biomasse aus den braunen Biostofftonnen waren für unsere Stadtkinder-Nasen geruchsintensiv und gewöhnungsbedürftig. Eine Anlage zur Abluftbehandlung sorgt dafür, dass Gerüche nicht ins Freie gelangen können. In der Biogasanlage können Gase gewonnen und gesammelt werden. Steht wenig andere Energie zur Verfügung (z.B. bei wenig Wind) oder besteht ein temporär großer Strombedarf, kann die Anlage eingeschaltet und Strom erzeugt werden. Da man Strom noch nicht speichern kann, ist dies ein sehr gutes Verfahren.

Der Biomüll wird zu Biogas fermentiert. Der verbleibende Rückstand wird mehrfach geschreddert und gesiebt. Am Ende der Bearbeitung verbleiben eine nährstoffreiche Kompostmasse, ein flüssiger Gärrest, der ebenfalls in der Landwirtschaft als Dünger eingesetzt werden kann,  und eine kleine Menge Restmüll.

Im Wertstoffpark können Abfälle abgegeben werden. Sehr genau müssen sie in die beschrifteten Behälter sortiert werden. Wir staunten über große Container mit CDs, DVDs, Handys, Akkus, Kabel, Festplatten etc.. Viele Abfälle enthalten wertvolle Rohstoffe, die wiederverwendet werden können. Wir konnten einigen Männern zusehen, wie sie Waschmaschinen oder Computer demontierten.

Um unsere Erde zu bewahren, sind Abfallvermeidung und Nachhaltigkeit wesentlich. Deshalb sollten wir z.B. in Zukunft Stofftüten benutzen – statt Plastikbeutel, Dinge nicht gleich wegwerfen, wenn sie nicht mehr modisch genug sind, unseren Müll sortieren, mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Fahrrad fahren und regionale Produkte wählen.

Nach einem flotten Rückweg ließen wir uns müde in die Sitze der Taunusbahn fallen und waren pünktlich zum Mittagessen wieder in der Schule.

Biologie live und zum Anfassen in der Hochtaunusklinik

Am Freitag, den 24. Juni 2016, besuchte die Klasse 5a zusammen mit ihrer Biologielehrerin Frau Runzheimer und dem Sozialpädagogen des Gymnasiums Herrn Slota die Hochtaunusklinik in Bad Homburg. Dieser Besuch wurde von Frau Ruppert möglich gemacht, an dieser Stelle ein großes Dankeschön für die Einladung und hervorragende Planung.

Urselbach Gymnasium Hochtaunusklinik

Als erstes sollten sich alle Kinder überlegen, wie man eigentlich Arzt wird und welche Fachärzte es überhaupt gibt. Danach erstellten alle Schülerinnen und Schüler ihren eigenen Gesundheitspass. Zunächst musste jeder seinen Puls finden. Die Kinder stellten dabei fest, dass dies gar nicht so einfach ist. Bei allen Schülern wurden die Temperatur, der Blutdruck und die Sauerstoffsättigung gemessen. Richtig spannend wurde es, als bei einem Schüler, natürlich mit Einverständnis der Eltern, die inneren Organe geschallt wurden. Alle Kinder kannten sich richtig gut aus und konnten viele Organe (u.a. Blase, Bauchspeicheldrüse) und Strukturen (z.B. die Herzklappen) erkennen, die sie im Biologieunterricht kennengelernt hatten. Im Anschluss daran gab es eine kleine Eis-Pause.

Gut ausgeruht ging es an den Lungenfunktionstest. Die Schüler, die dies ausprobierten, mussten sich in eine kleine Zelle setzen und in ein Rohr atmen. Dieser Test macht das Ein- und Ausatmen sichtbar und das Lungenvolumen kann bestimmt werden.

Nach diesen vielen praktischen Erfahrungen bekamen alle Kinder noch kleine Geschenke von der Hochtaunusklinik, die sie an diesen spannenden Ausflug erinnern sollen.  

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Schulschachturnier

Urselbach Gymnasium Schulschachturnier

Am Samstag, den 18. Juni 2016 nahm das Urselbach-Gymnasium mit den Schülern Burak Talha Öztürk aus der Klasse 5a, Zeynep Nihan Külcür, Canan Altun und Etem Tarik Telli aus der Klasse 5b sowie Beyza Öztürk aus der Klasse 7a am ersten Oberurseler Schulschachturnier teil, an dem sich auch Schulen von außerhalb beteiligten. Insgesamt spielten 15 Mannschaften in zwei Altersklassen (Gymnasium und Grundschule). Das Urselbach-Gymnasium stellte mit Abstand das jüngste Team  aller Gymnasien. Trotz dieses Ungleichgewichts ließen sich unsere Schüler nicht entmutigen. Beyza betonte immer wieder, dass man bei diesem Turnier sehr viele Erfahrungen sammeln und einiges lernen kann. Besonders Burak hatte es schwer, da seine Gegner meistens fünf bis sechs Jahre älter waren als er. 

Nichtsdestotrotz gelang es fast allen Teilnehmern unseres Gymnasiums, ab und zu einen Sieg einzufahren. Am Ende belegten die Schüler den 7. Platz in ihrer Altersgruppe. Neben viel Spaß und neuen Bekanntschaften nahmen sie besonders Erfahrungen für das nächste Oberurseler Schulschachturnier mit.

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Mikroskop-Führerschein

Unsere 30 Fünftklässler haben in diesem Schuljahr erfolgreich den Mikroskop-Führerschein abgelegt. Sie können nun völlig eigenständig Präparate herstellen und diese mikroskopieren und zeichnen. Die Schülerinnen und Schüler haben in der Arbeitsgemeinschaft Naturwissenschaften fleißig für den Test gelernt und ordentlich geübt. Dazu mussten sie jede Menge über das Mikroskop und den richtigen Umgang mit diesem lernen.

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Um den Mikroskop-Führerschein zu bekommen, müssen die kleinen Forscher folgende Kenntnisse und Fähigkeiten nachweisen:

  • das Wissen über den Aufbau und die Funktionsweise des Mikrokops,
  • den richtigen Auf- und Abbau des Mikroskops,
  • das Anfertigen von Präparaten sowie
  • das Mikroskopieren und Zeichnen von Präparate.

Die Schülerinnen und Schüler haben in der NaWi-AG nicht nur das Mikroskopieren gelernt, sondern auch den Umgang mit Vitrinenlupen und den sachgemäßen Umgang mit anderen Laborgeräten zum Experimentieren. 

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